Offener Brief zur Ausgrenzung der AfD bei der Berichterstattung der Rhein-Zeitung über die anstehenden Kommunalwahlen

Auch im Kreis Mayen-Koblenz boykottiert die Rhein-Zeitung die AfD. Echte kritische Berichterstattung zu kommunalen Themen wie der Misswirtschaft beim Millionengrab GKM und der vermurksten ÖPNV-Planung sowie den Geldern, die für Migration und Klimamanager zum Fenster rausgeworfen werden, finden Sie bis zum Wahltag nur online bei uns auf den sozialen Medien sowie auf dieser Homepage.

Es folgt der offene Brief unseres Landesvorsitzenden Dr. Jan Bollinger:

Sehr geehrter Herr Hennemann,

dieser offene Brief geht an alle Medien in Rheinland-Pfalz und wird auf unseren eigenen Medien veröffentlicht.

Wie ich vom Kreisvorsitzenden und Spitzenkandidaten der AfD in Kreis Ahrweiler und Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Martin Kallweitt erfahren habe, soll die AfD aus „publizistischen Gründen“ nicht in eine „Speeddating“-Veranstaltung der dortigen Regionalausgabe der Rhein-Zeitung zur Vorbereitung der Berichterstattung über die anstehenden Kommunalwahlen miteinbezogen werden.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat der Rhein-Zeitung wegen dieser Ausgrenzung der AfD nach meinem Kenntnisstand die vorher geplante Nutzung der städtischen Räumlichkeiten für diese Veranstaltung untersagt.

Auf meine explizite Anfrage hat mir der Leiter der Lokalredaktionen der Rhein-Zeitung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Neuwied Ralf Grün dieses Vorgehen auch für die Neuwieder Regionalausgabe der Rhein-Zeitung bestätigt und wörtlich geschrieben:

„Unserer journalistischen Sorgfaltspflicht und unserer Pflicht zu einer ausgewogenen Berichterstattung kommen wir selbstverständlich nachrichtlich nach. Da, wo wir Chronisten sind und dies sein müssen. Da, wo wir aber selbst einladen, müssen wir das nicht.“

Fast wortgleich hat die Leiterin des Redaktionsverbundes Rhein-Mosel der Rhein-Zeitung Angela Kauer-Schöneich die Anfrage unseres Vorsitzenden im Kreisverband Cochem-Zell Jörg Zirwes beantwortet.

Ich halte das für eine skandalöse Aussage und Auffassung und die Differenzierung zwischen einer Funktion als Chronist und der Durchführung eigener Veranstaltungen, die Grundlage für Berichterstattung sind, für bizarre Rabulistik.

Es würde die journalistische Sorgfaltspflicht und die Pflicht zu einer ausgewogenen Berichterstattung gröblich verletzen, die aktuell zweitstärkste politische Kraft in Deutschland auf diese Weise in der Berichterstattung der Rhein-Zeitung zu übergehen und damit im politischen Wettbewerb zu benachteiligen.

Ich kann nicht glauben, dass dies Ihre Billigung findet und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das offensichtlich vorliegende Missverständnis bis Montagmittag aufklären und die Gleichbehandlung aller politischen Parteien gewährleisten würden.

Ihrer Antwort sehe ich mit Interesse entgegen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Bollinger

Landesvorsitzender

https://www.alternative-rlp.de/offener-brief-zur…

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